Wenn es im unteren Rücken sticht, jeder Schritt zur Qual wird und das Aufstehen vom Stuhl sich anfühlt wie ein Kraftakt, ist oft das Iliosakralgelenk – kurz ISG – der Übeltäter. Die Diagnose "ISG-Blockade" verunsichert viele Betroffene: Darf ich mich jetzt überhaupt bewegen? Sollte ich Sport treiben oder verschlimmere ich die Situation durch Belastung nur noch mehr? In meinen Praxen in Berlin und Hohen Neuendorf begegnet mir oft die Angst, durch "falsche" Bewegungen einen bleibenden Schaden anzurichten. Doch die moderne Schmerztherapie ist sich einig: Stillstand ist bei einer ISG-Problematik der größte Feind. Das Gelenk selbst ist zwar kaum beweglich, aber es ist eingebettet in ein hochkomplexes Netzwerk aus Faszien, Bändern und Muskeln. Wenn dieses System "einrostet", verfestigt sich die Blockade. In diesem Master-Guide klären wir die brennende Frage, welcher Sport bei einer ISG-Blockade wirklich sinnvoll ist, welche Alternativen es gibt, wenn es wehtut, und wie Du den Weg zurück in ein schmerzfreies Leben findest.
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Behandlung der ISG-Blockade: Ist Sport sinnvoll – und wenn ja, welcher?
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ISG-Blockade & Hexenschuss lösen: Ursachen, Faszien-Ketten & Hilfe
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Es passiert meist bei einer banalen Bewegung: Ein Griff zum Schnürsenkel, das Anheben einer Sprudelkiste oder eine kleine Drehung beim Aussteigen aus dem Auto – und plötzlich schießt ein stechender Schmerz in den unteren Rücken. Der Volksmund nennt es Hexenschuss, die Medizin spricht von einer Lumbalgie. Oft steckt dahinter eine ISG-Blockade, also eine Funktionsstörung des Iliosakralgelenks.
In meinen Praxen in Hohen Neuendorf und Berlin sehe ich täglich, dass diese Schmerzen kein Zufall sind. Sie sind das Resultat jahrelanger faszialer Verspannungen, die sich in einem Moment der Überlastung entladen. Die gute Nachricht: So dramatisch der Schmerz auch ist, er ist meist rein mechanisch und lässt sich durch gezielte Faszienarbeit lösen.

